Amphibienschutz
Der Landschaftspflegeverband setzt sich für geschützte Amphibienarten ein
Amphibien gehören in Deutschland zu den Verlierern der zunehmenden Klimaveränderungen. Frösche, Kröten, Unken, Molche und Salamander haben z.B. damit zu kämpfen, dass es in manchen Frühjahren wochenlang nicht regnet. Für Amphibienarten, die in kleinen, flachen Gewässern ablaichen, hat das zur Folge, dass der Nachwuchs vertrocknet.
Eine weitere Gefahr droht durch die Zunahme der Waschbär-Population im Rhein-Main-Gebiet. Diese invasive Tierart ist sehr geschickt und kann große Mengen an Laich fressen. Darum widmen wir uns in einem neuen Projekt sicheren Angeboten für den Nachwuchs von Wechselkröten & Co.
Wir verbauen dafür mehrere Metallwannen in Gebieten, in denen Amphibien nachgewiesen sind. Begonnen haben wir im Frühling 2026 im Arboretum in Schwalbach am Taunus. Es sollen 2026 noch weitere Standorte folgen. Die Wannen haben u.A. den Vorteil, dass unser Landschaftspflegebetrieb bei Bedarf Wasser nachfüllen kann. Und somit der Nachwuchs vor dem Vertrocknen geschützt wird.
Zudem haben die Wannen eine Abdeckung die verhindert, dass ein Kind darin ertrinken könnte aber auch, dass Waschbären sich den gesamten Amphibiennachwuchs rausfischen können.
Das Projekt wird von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main finanziell unterstützt. Dafür bedanken wir uns herzlich bei der Landesstiftung! Ebenso bekommen wir Unterstützung durch die Untere Naturschutzbehörde des MTK. Gemeinsam hoffen wir, mit verschiedenen Beiträgen zum Amphibienschutz Arten vor Ort zu erhalten und deren Populationen zu stabilisieren.

Einbau einer Amphibienwanne durch den Landschaftspflegebetrieb
Eingebaute Amphibienwanne